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Penisneid

 Ich wünschte ich hätte einen. Na ja, also ich wäre gerne mit einem geboren worden. Nebst den dazugehörigen Eiern. Mal abgesehen davon, dass ich das Konzept des Stehpinkelns großartig finde, vermisse ich eine typisch männliche Erziehung.

Eine von der Art, dass man, natürlich nur bildlich gesprochen, seinen Minischnipel auf den Tisch packt und ihn glaubhaft, auch zu sich selbst, als XXL Ding verkauft.

Männliches Ego anstatt ständiges Reflektieren und erstmal überlegen was man noch besser machen könnte. Dinge klappen nicht? Hey what, liegt nicht an mir, die Umstände sind schlecht. Oder das Wetter nebst Tonlage des "Guten Morgens" des Nachbarn.

Meine Brüder sind so. Die sind bejubelt worden wenn sie in die Windel gekackt haben, während mir erklärt wurde, wie man die Scheisse selbst weg macht. 

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Freiheit

Wahre Freiheit ist Unabhängigkeit. Mental und Emotional. Unabhängigkeit bedeutet verzichten zu können. Verzichten heißt zu realisieren, dass Bedeutung und Wichtigkeiten sich im Laufe der Zeit verschieben. Praktisches Beispiel: er sagt eine lang geplante Verabredung ab. Sie sitzt an dem Abend dann anstatt mit ihm auf dem Sofa in der Hotelbar de Rome und lässt sich in die Geheimnisse von Champagner einführen.

Teen Spirit

Emotional, in Bezug auf Männer, geht es mir irgendwie wie einem Teenager. Das nervt. Hat man doch die Hoffnung, dass sich auch in diesem Bereich irgendwann mal innere Reife einstellt. Der Traum, dass es aber unkomplizierter wird, ist jedoch geplatzt. Es wird nur anders kompliziert.  Während man als Teenager jedoch noch von der großen Liebe träumt, zerreißt einem ab 40 der ewige Kampf zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und dem tief sitzenden Bild nach „the one and only“. Dating wird leichter, bei manchen schon fast Freizeitstress und Hobby und zur gleichen Zeit so unfassbar kompliziert. Keine Zeit mehr einen Menschen wirken zu lassen, sich anzunähern, könnte doch das nächste Profil noch besser passen, noch perfekter sein. Keinen Raum für nachdenken und in Ruhe schauen. Job und Alltag zu präsent.  Außerdem ist man unflexibler. Das eigene Leben ist viel zu etabliert um sich die Chance zu geben sich mit einem anderen Menschen zu entwickeln. Verrückte Welt.